Unsere Vereine sind das Rückgrat unserer Stadt. Mit unserem Konzept "Vereine 2030" schaffen wir die Strukturen, damit Ehrenamt auch in Zukunft funktioniert.
Vereine leisten enorm viel für unsere Stadt! Aber:
Ohne strukturelle Verbesserungen gerät das System langfristig unter Druck.

"Vereine 2030" ist deshalb kein Zufallsprodukt, sondern das Ergebnis intensiver inhaltlicher Arbeit innerhalb der CDU-Fraktion.Es hat sich eine eigene Arbeitsgruppe unter der Leitung von Felix Pohlan gebildet. Mitglieder der Arbeitsgruppe:
Gemeinsam wurden die Ergebnisse der Vereinsbefragung, des StadtGesprächs 2026 und zahlreiche Rückmeldungen aus der Praxis ausgewertet und zu einem strukturierten Konzept weiterentwickelt.
Wir setzen nicht auf einzelne Maßnahmen, sondern auf ein vernetztes Gesamtsystem, das Vereine langfristig stärkt und entlastet.
Auf die Bilder klicken, um sie zu vergrößern.
Stand: Mai 2026
CDU stellt mit „Vereine 2030“ strategischen Fahrplan für die Zukunft des Ehrenamts vor
Im Rahmen der Sitzung des Schul-, Sport-, Kultur- und Sozialausschusses (SSKS) am 27. April 2026 hat die CDU-Fraktion Velen-Ramsdorf ihr Konzept „Vereine 2030“ vorgestellt und damit einen klaren strategischen Impuls für die Weiterentwicklung der Vereinslandschaft gesetzt.
Grundlage des Konzepts ist unter anderem eine Vereinsbefragung sowie der intensive Austausch mit lokalen Akteurinnen und Akteuren. Die Ergebnisse zeigen deutlich: Die Vereine bilden das Rückgrat des gesellschaftlichen Lebens in Ramsdorf und Velen, stehen jedoch zunehmend vor strukturellen Herausforderungen. Insbesondere die Gewinnung von Ehrenamtlichen, Nachwuchsarbeit sowie steigende bürokratische Anforderungen belasten viele Vereine spürbar. Ohne strukturelle Verbesserungen besteht die Gefahr, dass dieses System langfristig unter Druck gerät.
CDU setzt auf strukturelle Lösungen statt Einzelmaßnahmen
Für die CDU ist klar: Die Politik muss die richtigen Rahmenbedingungen schaffen, damit Vereine ihre Arbeit auch in Zukunft erfolgreich leisten können. Deshalb verstehet sie ihre Aufgabe als Politik nicht darin, den Vereinen etwas vorzugeben – sondern darin, die Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass sie sich wieder stärker auf das konzentrieren können, was sie eigentlich ausmacht: Gemeinschaft, Engagement, Ehrenamt und Freude am Vereinsleben. Mit „Vereine 2030“ wird daher ein ganzheitlicher Ansatz verfolgt, der auf nachhaltige Strukturen, bessere Vernetzung und gezielte Unterstützung setzt.
Zentrale Bausteine des Konzepts sind unter anderem:
Felix Pohlan: „Politik muss steuern und Perspektiven schaffen“
Für die CDU-Fraktion ordnete Initiator des Konzepts und Sachkundiger Bürger, Felix Pohlan, die Rolle von Politik und Verwaltung klar ein: Bestehende Ansätze sind eine gute Grundlage – wir wollen diese jedoch deutlich weiterentwickeln und stärker proaktiv ausrichten. Aufgabe der Politik ist es jedoch, dieses Vorgehen strategisch zu schärfen und gezielt zu steuern. Mit „Vereine 2030“ tun wir genau das – transparent, fundiert und mit einem langfristig angelegten, zusammenhängenden Plan.
Unser Ziel ist es, Velen Ramsdorf zur Modellkommune in der Vereins- und Ehrenamtsförderung zu entwickeln. Unsere zahlreichen engagierten und großartigen Vereine verdienen diese professionelle und verlässliche Unterstützung.
Auch wenn es einzelne Ansätze bereits gibt - etwa durch die bestehende Koordination – sehen wir großes Potenzial, diese Strukturen weiterzuentwickeln. Wir wünschen uns ein klar geschärftes Profil, das sich noch stärker an den Bedürfnissen der Vereine orientiert und proaktiv wirkt – vergleichbar mit einer Wirtschaftsförderung, die aktiv Impulse setzt und begleitet.
Gleichzeitig behalten wir als CDU die aktuelle Haushaltslage im Blick. Dennoch sind wir überzeugt: Vereinswesen und Ehrenamt sind keine finanzielle Belastung, sondern eine Investition in die Zukunft unserer Stadt.
Langfristige Perspektive bis 2030
Mit dem Konzept „Vereine 2030“ verfolgt die CDU das Ziel, die Vereinsförderung in Velen und Ramsdorf systematisch weiterzuentwickeln und langfristig neu auszurichten. Dabei steht nicht die kurzfristige Einzelmaßnahme im Vordergrund, sondern der Aufbau eines funktionierenden Gesamtsystems. Die nun im Ausschuss vorgestellten Inhalte sollen in den kommenden Monaten weiter konkretisiert und politisch beraten werden. Erste Prüfaufträge - etwa zur Koordinationsstelle und zum zentralen Informationssystem - sind bereits auf den Weg gebracht. Für die CDU ist klar: Eine starke Vereinslandschaft ist kein Selbstläufer. Sie braucht verlässliche Strukturen, klare Ansprechpartner und eine Politik, die Verantwortung übernimmt und Entwicklungen aktiv gestaltet.
Eine starke Vereinslandschaft ist kein Selbstläufer - wir wollen die Rahmenbedingungen schaffen, damit sie auch in Zukunft funktioniert.